Das Quartier

Oerlikon ist das Zentrum von Zürich Nord und ein wichtiges städtisches Nebenzentrum, dessen Einzugsgebiet weit über die Stadtgrenze hinausreicht bis ins mittlere Glatttal, inkl. Flughafenregion.  
Das Quartier hat ca. 22‘000 Einwohner, das gesamte Einzugsgebiet aber weit über 100‘000.    

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Oerlikon ein bescheidener Weiler, ein paar Häuser um die Dorflinde herum, dort wo heute ein Alters- und Verwaltungs-zentrum dieses Namens steht.  
 
Bis 1872 war Oerlikon ein Teil der Gemeinde Schwamendingen. Erst dann wurde es eine selbständige Gemeinde, aber nur bis 1934, als die Einge-
meindung in die Stadt Zürich erfolgte.  
Prägend für Oerlikon war die Entwicklung der Eisenbahn, beginnend 1855 mit der Strecke nach Winterthur. Danach folgten ein Jahr später die Verbindung durch den Milchbuck ins Stadtzentrum und die Strecke nach Uster, zehn Jahre später die Linie nach Bülach. Mit der Bahn kam die Industrie ins Dorf. 1876 wurde die Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) gegründet. 1906 entstand die Werkzeugmaschinenfabrik, später Oerlikon-Bührle. Aus der MFO wurde durch Übernahme 1967 zunächst die BBC (Brown Bovery Concern) und 1987 durch Fusion mit der schwedischen Asean die ABB.     

Parallel zur Ausbreitung der Industrie nördlich des Bahnhofs wuchsen auf der andern Seite die Wohnquartiere und die Einkaufsstrassen.   

Ende der Achtzigerjahre des letzten Jahrhunderts begann die Planung für die Umnutzung der Fabrikareale, die so nicht mehr benötigt wurden. Um die Jahrhundertwende entstand das Quartier Neu-Oerlikon mit heute ca. 5000 Einwohnern und 9000 Arbeitsplätzen.
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